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Geschichtswerkstatt Eppendorf

Programm im September 2019

Sonntag, 15. September 2019, 16 Uhr
 Der Eppendorfer Weg – Spaziergang von Eppendorf nach Hoheluft
Einst verband nur ein verschlungener Feldweg die Dörfer Eimsbüttel und Eppendorf. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die lebendige, abwechslungsreiche Straße, die wir heute kennen und lieben.  Treff: Eppendorfer Weg/Ecke Lehmweg, vor der HASPA, Dauer: ca. 1,5 Std./Ä 6,–
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Mittwoch, 25. September 2019, 18 Uhr                                                                                                            

Soundwalk – Lauschen und Rauschen in Eppendorf – ein Spaziergang durch Eppendorfs Klangfelder

Das einst idyllische Dorf ist heute urbaner Stadtraum und beliebtes Wohnviertel. Neben ruhigen Hinterhöfen, Parks und Kinderspielplätzen gibt es auch stark befahrene Straßen. Wie klingt das heutige Eppendorf? Jeder Ort hat seine eigenen individuellen Klänge. Diese werden offenbar, wenn wir ihnen zuhören. Der Soundwalk beginnt als aufmerksames Gehen und ungerichtetes Lauschen. Ein Eintauchen und Umherschweifen in unserer akustischen Umgebung. Wir bewegen uns auf verschiedenen Oberflächen und in unterschiedlichen Resonanzräumen. Wir suchen Orientierung an Geräuschen und geben uns dem Rauschen der Stadt hin.      

Treff: Geschichtswerkstatt Eppendorf, Martinistraße 44 a, Dauer: ca. 2 Std./Euro 10,–
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Montag, 30. September 2019, 18.30 Uhr

Unterirdischer Luftschutzbunker Tarpenbekstraße – die „Subbühne“ – ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert

Besichtigung und Führung. Bei dieser Führung lernen Sie die Geschichte des kleinen Röhrenbunkers an der Tarpenbek-straße, Ecke Thälmannplatz kennen. Sie hören von Menschen, die hier vor den Bombenangriffen Schutz suchten, und von der Installation des Bunkers als begehbares Mahnmal, das die Künstler Michael Batz und Gerd Stange im Mai 1995 geschaffen haben. 

Treff: Tarpenbekstraße 68, Dauer: ca. 1 Stunde/Euro 6,–, nicht barrierefrei         
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Sonntag, 29. September 2019

Tag der Geschichtswerkstätten in Hamburg

13-14.45 Uhr: Offenes Archiv – Gespräche bei Kaffee, Tee und Keksen, inkl. Vorstellung der neuen Publikation „Der Eppendorfer Weg“, eine Kurzbeschreibung der Geschichte dieser Straße.   

Treff: Geschichtswerkstatt Eppendorf, Martinistraße 44 a

15-15.30 Uhr: Kleine Führung durch das neue Haus Hinter der Gründerzeitfassade des ehemaligen Krankenhauses Bethanien ist ein Neubaukomplex entstanden für Soziales, Kultur, Geschichte und Wohnen, alles unter einem Dach!    

Treff: Martinistraße 44 a

16-16.45 Uhr: Borchert-Lesung im unterirdischen Röhrenbunker Tarpenbekstraße

Dieser Ort ist dem Schriftsteller Wolfgang Borchert gewidmet, einer der wichtigsten Stimmen der Nachkriegszeit, der nur ein kurzes Stück entfernt geboren wurde und seineKindheit und Jugend in Eppendorf verbrachte.

Treff: Tarpenbekstraße 68, nicht barrierefrei