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„Ollarikchen“ – Vertonte Erinnerungen

Hörspiel über eine Kindheit in den 50er Jahren.

Das Haus von Ulrike Richters Großvater, dem Bäckermeister Otto Gebhardt, gibt es nicht mehr in der Weinreihe in Bad Sooden-Allendorf im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis, aber die Erinnerungen an diese Zeit sind wach und nun in einem kurzweiligen Hörspiel-Podcast zu hören – „Ollarikchen – Die Wilde von der Weinreihe“.

Ursprünglich hatte die Autorin Sally McGrane sich Kindheitsgeschichten von Ulrike Richter, der Mutter ihres ehemaligen Freundes, erzählen lassen, um daraus ein Buch zu machen. Dann kam Corona, und ihr jetziger Lebensgefährte, der Musiker Axel Scheele, kam auf die Idee, aus den Geschichten eine Hörspielversion zu machen. So sind die zwei bis vier Minuten langen Podcasts entstanden, die vergnüglich von einer glücklichen Kindheit berichten.

Eine neue Folge gibt es jeden Donnerstag unter www.ollarikchen.de und kann dort sowie bei allen anderen Podcastanbietern (Spotify, Apple etc.) gehört werden. Natürlich sind dort auch die alten Folgen weiterhin abrufbar.

Ulrike Richter

Das Hörspiel-Podcast macht Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß. Die 60 Episoden erzählen von der lustigen und selbstbewussten Enkelin des Bäckermeisters, vom Leben in der Weinreihe, einer lebendigen Einkaufsstraße eines Dorfes mitten im Deutschland der 50er Jahre. Wenn man einmal reingehört hat, will man mehr erfahren über die kleine Ulrike, die von ihrem Großvater den Kosenamen Ollarikchen bekommen hat, Geschichten über Freundin Marlies, die Großeltern oder Maikäfer.

Die unverwechselbare Stimme von Katharina Thalbach zaubert viel von der Fröhlichkeit und Kessheit Ulrikes in die kurzweilig erzählten Geschichten und weckt bei den Zuhörern sicher die ein oder andere Erinnerung an die eigene Kindheit.

Fotos: privat, S. Rosbiegal © SeMa

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