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In der Komödie Winterhuder Fährhaus wird wieder gespielt

Udo Jürgens singt in seinem bekannten Lied „immer wieder geht die Sonne auf“ und stimmt sehr optimistisch, dass auch jeder Tag für uns Menschen das Licht bringt.

Martin Woelffer

In der Komödie Winterhuder Fährhaus ging ab 2. September nicht nur die Sonne, sondern auch der rote Vorhang endlich wieder auf. Nachdem viele schon ausverkaufte Vorstellungen ab Ende März abgesagt werden mussten, herrscht jetzt erst einmal  große Erleichterung bei  den Mitarbeitern hinter den Kulissen und natürlich auch bei den Schauspielern auf der Bühne, die endlich wieder ihrem Beruf nachgehen dürfen.

Voller Vorfreude präsentierten die Theaterleiterin Britta Duah und  Regisseur, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer Martin Woelffer der Hamburger Presse den Spielplan für die kommende Zeit. Viele prominente Schauspieler werden wieder ihr Publikum begeistern und auch zum Nachdenken anregen, denn das ist genauso wichtig wie das Lachen.

Bekannte Namen wie z. B.
• Beatrice Richter und Tochter Judith,
• Oliver Mommsen,
• Eva Habermann,
• Karsten Speck,
• Nina Petri,
• Bernhard Bettermann und auch
• das Schauspieler-Ehepaar Nora von Collande und Herbert Herrmann stehen auf dem Spielplan bis Juni 2021.

Die Komödie in Winterhude bietet modernes Unterhaltungstheater mit lustigen, nachdenklichen, mitreißenden, modernen Stücken.

Los ging es gleich Anfang September mit der Komödie „Arthur & Claire“ mit Hardy Krüger jr. und Anna Grisebach. Dieses Stück zeigt ein bezauberndes Spiel um die menschliche Existenz, die sich tapfer ihren Weg zum Happy End erkämpft. Zur Unterhaltung und Freude der Kleinen, ihrer Eltern und Großeltern erarbeitete Christian Berg wieder etwas Zauberhaftes. „Die Schöne und das Biest“ steht seit Jahren ganz oben auf der Wunschliste der Zuschauer. Diese poetische Liebesgeschichte soll mit einer klassischen Aus-stattung gezeigt werden, bei der auch wieder mitgesungen und gelacht werden darf.  Britta Duah ließ aber auch  wissen, dass die Aufführung des diesjährigen Weihnachtsmärchens noch unter Vorbehalt steht, da die Abstandsregelungen und die damit verbundenen geringen Auslastungen im Theatersaal  zu wenige Zuschauer zulässt. Musikfreunde können sich auf „Die heiligen drei Söhne zur Adventszeit“ freuen, denn vom 14.-20.Dezember werden die „Söhne Hamburgs“, die drei begnadeten Musiker und Freunde, Stefan Gwildis, Joja Wendt und Ralf Claussen, auf der Bühne sein und ihr musi-kalisches Dynamit zünden.

Die durch Corona bedingten Anweisungen werden natürlich eingehalten und das nicht nur im Zuschauerraum, in dem jetzt nur für 155 Personen anstatt der ca. 600 Sitzplätze bereitstehen.  Die finanziellen  Verluste der noch anhaltenden Corona-Krise gehen ins Unermessliche. Mit Spenden musste die Geschäftsleitung jonglieren. Ohne die 300.000 Euro in den ersten Monaten von der Kulturbehörde wäre es nicht gegangen. Hier wurde ganz schnell und ganz konkret geholfen. Bisher konnte das Theater immer aus eigenen Mitteln finanziert werden. Doch jetzt – mit nur einem Drittel der Zuschauer – lässt sich der Theaterbetrieb nur schwer aufrechterhalten. Dass die Kulturdampfer in Hamburg so langsam wieder Fahrt aufnehmen können, freut die Theaterbegeisterten und besonders  die 5500 Abonnenten  der Komödie Winterhuder Fährhaus.   

Kartentelefon: 040/480 680 80                        

Text & Fotos: Marion Schröder © SeMa

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