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Englisch für Senioren

ELKA-Englischkurse auf den Spuren von Rosamunde Pilcher

Die Pilcher war also schuld! Die atemberaubend schönen Landschaften und Herrenhäuser, für viele die eigentlichen Hauptdarsteller in den Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen des ZDF, haben schon viele Zuschauer in den Südwesten Englands gelockt. Und auch die Teilnehmer der ELKA-Englischkurse im Norden Hamburgs wollten auf den Spuren Rosamunde Pilchers wandeln und nebenbei ihr Englisch anwenden und verbessern. Und so flogen im Juni 21 Teilnehmer/innen nach London, bestiegen den gecharterten Bus und fuhren mit großen Erwartungen gen Westen. Über Bath (mit Stadtrundgang und dem Besuch der römischen Bäder) und Bristol ging es zum Lanhydrock, einem wunderschönen im viktorianischen Stil eingerichteten Herrenhaus inmitten eines riesigen Parks. In manchen Räumen glaubt man sich in einer Folge von Downton Abbey zu befinden. Das Falmouth Hotel mit dem Flair eines alten Grandhotels, auch schon Drehort eines Pilcher-Films, war für drei Nächte unser Quartier.

 

Von hier aus ging es in den nächsten Tagen durch Cornwall. St. Ives, malerische kleine Hafenstadt, die – wenig erstaunlich – immer viele Künstler angezogen hat, St. Michael’s Mount, die kleinere Version von Mont St. Michel, und das Minack Theatre, das direkt am Meer in die Felsen gebaute Freilichttheater, waren Stationen der Ausflüge. Über Dartmouth und Torquay ging es nach Exeter, wo wir in einem Hotel aus dem 14. Jahrhundert übernachteten. Natürlich durfte der Besuch der Kathedrale (s. Bild) nicht fehlen. Unser Guide war eine alte Dame, die uns in einem wunderbaren Englisch durch ihre geliebte Kirche führte.

Graham, unser Busfahrer, musste uns auf den engen Straßen im Dartmoor seine Fahrkünste beweisen, zeigen, um uns diese beeindruckende Landschaft näherzubringen. Der Gang durch das Moor wurde natürlich abgerundet mit einem wunderbaren „cream tea“. Und nirgendwo schmeckten die Scones besser als im Garten der alten Poststation Two Bridges!
Aber über die Geschichte und Kultur dieser besonderen Städte und Landschaften konnten wir genauso viel lernen wie über ihre kulinarischen Besonderheiten.

Ob Bestellungen in Hotels oder Cafes, beim Einkauf, bei Gesprächen mit Einheimischen, es war eine ganz schöne Herausforderung an die Englischkenntnisse, aber es schulte ungemein und machte Spaß. Mit ganz vielen tollen Eindrücken und neuer Motivation, an den nächsten ELKA-Kursen teilzunehmen und noch mehr Englisch zu sprechen, bestiegen wir nach sieben Tagen wieder den Flieger nach Hamburg. Und wenn wir wieder einen Pilcher-Film sehen, können wir einige locations sicher wiedererkennen.