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Eine Handvoll Wasser

Kinostart: in Hamburg ab Mitte Dezember 2021

(pi) Der knorrige Konrad (Jürgen Prochnow), 85, hat meist schlechte Laune. Und nun will seine Tochter auch noch die Kinder ihrer Freundin adoptieren – furchtbar. Am anderen Ende der Stadt hat Thurba, 11, andere Probleme: Die Polizei steht vor der Tür und will ihre Familie abschieben. Doch das geht nur, wenn alle Kinder dabei sind. Also springt Thurba aus dem zweiten Stock und rennt davon.

Mitten in der Nacht wacht Konrad auf. Da war doch was? Leise bewaffnet er sich mit einer Nagelschusspistole, feuert in die Dunkelheit in Richtung des vermeintlichen Einbrechers und verletzt zu seinem Entsetzen die kleine Thurba. Gegen seinen Willen bleibt sie bei ihm. Doch aus der anfänglichen Ablehnung wird eine zarte Freundschaft, die zu einem gemeinsamen Abenteuer führt.

Mit schroffem Humor, Herz und skurrilem Witz zeigt der Film über eine ungewöhnliche Freundschaft Weltstar Jürgen Prochnow in berührender Bestform. An seiner Seite spielen die junge Milena Pribak in ihrer ersten Rolle als geflüchtete Thurba, Pegah Ferydoni, Anja Schiffel und Anke Sevenich.

Der Frankfurter Regisseur Jakob Zapf inszeniert seinen Debütfilm „Eine Handvoll Wasser“ als gefühlvoll-nachdenklichen Arthouse-Film zwischen Tragikomödie und generationsübergreifendem Drama und zeigt auf, dass Vorurteile und Abgrenzung, so tief sie auch in der bürgerlichen Mitte verankert sein mögen, mit Menschlichkeit und Solidarität überwunden werden können.

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