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„Huren, Gauner, feine Hanseaten – Neue Krimis aus Hamburg“

Die lange Kriminacht am Freitag, den 08. Juni 2018, 19.30 Uhr

Das Speicherstadtmuseum veranstaltet  regelmäßig spannende Krimilesungen mit renommierten Autoren. Besonders beliebt sind die Langen Kriminächte, bei denen mehrere Autoren unter einem gemeinsamen Motto lesen.

Unter dem Motto „Huren, Gauner, feine Hanseaten – neue Krimis aus Hamburg“ stellen Simone Buchholz, Andrea Hessler, Anette Hinrichs und Henrik Siebold Hamburg von seiner so gar nicht feinen Seite vor:
Brutale Morde erschüttern die Hansestadt. Die Spuren führen vom Rotlichtmilieu an die Elbchaussee und in die Eppendorfer Schickimicki-Szene. Und so manche feine Dame muss erschüttert feststellen, dass ihr Mann in einem SM-Club verkehrt, der in ihren Kreisen offenbar große Beliebtheit genießt. Ob Reeder, Medienmanager oder Promiarzt –
hier bekommt jeder sein Fett weg.

Simone Buchholz liest aus „Beton Rouge“:
Ein Septembermorgen auf St. Pauli. Vor dem Gebäude eines Zeitschriftenverlags steht ein Käfig, darin der Chef der Personalabteilung. Nackt, bewusstlos und offenbar misshandelt. Drei Tage später der nächste Käfig - diesmal hat es den Geschäftsführer erwischt.

Staatsanwältin Chastity Riley und ihr neuer Kollege Stepanovic glauben zunächst an einen Racheakt der Verlagsmitarbeiter. Als ans Licht kommt, dass beide Opfer eine mehr als zweifelhafte Vergangenheit verbindet, verschwindet der Vorstandsvorsitzende…

Andrea Hessler liest aus „Money Pig“:
Hitzewelle in Hamburg – und das nicht nur auf dem Thermometer. Ein Reeder wird ermordet und ein Geschäftsmann entführt. Gab es eine Verbindung zwischen den beiden? Und welche Rolle spielt der exklusive SM-Club Colosseum, wo sich die Halbwelt und die bessere Gesellschaft treffen? Die geheimnisvolle Chefin des Clubs, Lady Marylou, weiß mehr als sie preisgibt und spielt ein doppeltes Spiel. Privatdetektivin Marie Everling und Hauptkommissarin Valerie Morton vom LKA ermitteln im Sumpf aus Sex, Drogen und Erpressung.

Anette Hinrichs liest aus „Das Schattennetz“:
Morde im Hamburger Rotlichtmilieu. Eine transsexuelle Prostituierte und ein Geschäftsmann werden in kurzer Folge brutal erstochen. Treibt hier ein Serientäter sein Unwesen? Und warum verdeckt der Täter die Gesichter seiner Opfer? 
Als ein weiterer Mord geschieht, nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Malin Brodersen vom LKA stößt auf eine Verbindung zum organisierten Verbrechen und dringt immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Gewalt und Korruption ein.
Dabei ist ihr der Täter näher, als sie ahnt.

Henrik Siebold liest aus „Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder“:
Ein scheinbar klarer Fall? Ein junger Mann hat eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor einen Zug gestoßen.
Er leugnet aber die Tat und plötzlich sind sich die Zeugen unsicher. Inspektor Kenjiro Takeda von der Mordkommission in Tokio,
im Rahmen eines Austauschprogramms an der Elbe gelandet, und seine Kollegin Claudia müssen den siebzehnjährigen Simon wieder gehen lassen. Doch wo immer er auftaucht, gibt es weitere Opfer. Takeda hat eine Vermutung: Jemand benutzt Simon, um seine eigenen Taten zu verdecken.

Der Eintritt beträgt 15,– Euro (ohne Verzehr).
Vor der Lesung und in der Pause gibt es ein kaltes und warmes Buffet. Einlass ist um 18.30 Uhr. Reservierung empfohlen unter: Tel. 040/32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de, Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 20457 HH