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Fit und aktiv in den Frühling

Am 20. März ist es so weit: Frühlingsanfang. Mit dem Erwachen der Natur erwacht auch die Lust auf Bewegung, frische Luft und leichte Kost. Tolle Tipps für den Frühlingskick. Vergessen Sie den inneren Schweinehund. Der kann im Winterschlaf verbleiben. Wer das Gefühl hat, dass er etwas für seine Fitness machen möchte, der sollte jetzt loslegen. Das ist im Grunde genommen sehr leicht, denn für Frühlingsfitness braucht es nicht viel. 

Fit im frischen Nass   

Badesachen, Jogginganzug, Turnschuhe – solch sportliches Zubehör hat wohl jeder bei sich zu Hau- se. Von daher ist es für die Fitness im Frühling am einfachsten, mit den Klassikern des Freizeitsports loszulegen, also mit Schwimmen oder Jogging. Für Ersteres sollte man sich ein- oder zweimal

pro Woche ein bis eineinhalb Stunden Zeit nehmen und rund 30 Minuten schwimmen. Nach und nach die Dauer auf 45 bis 60 Minuten steigern und zwischen Rücken- und Brustschwimmen abwechseln. So wird Schwimmen zum tollen Fitnesserlebnis, das die Kondition verbessert und verspannte Muskeln auflockert. Hinterher einen Gang in die Sauna, und man fühlt sich rundum fit.

Mit dem Rad oder den Stäben   

Gut für die Fitness ist Schwimmen auch, wenn man Gelenkprobleme hat. Ebenso ist es dann sinnvoll, sich öfter aufs Rad zu setzen oder es mit Nordic Walking zu versuchen. Die Pluspunkte dieser beiden Outdoor-Angebote liegen in erster Linie darin, dass sie im höheren Alter einfach umgesetzt werden können: Mit dem Fahrrad sind die meisten älteren Menschen sowieso seit ihrer Kindheit unterwegs oder haben es mit den Enkelkindern wieder für sich entdeckt. Um sich frühlingsfit zu machen, sind auch Touren mit Freunden oder Enkeln bestens geeignet.   

Fitnessspaß in der Gruppe   

Ebenso kann man sich fürs Nordic Walking in Gruppen treffen, die in vielen Sportvereinen angeboten werden. So können Anfänger das Gehen und den richtigen Einsatz der Stäbe trainieren. Effektiv und korrekt ausgeführt, ist Nordic Walking ein Sport, mit dem man zum einen Ausdauer und zum anderen fast alle Muskelgruppen trainieren kann.   

Sportprogramm auf dem Wasser   

Eine gute sportive Form, um frische Luft, Geselligkeit und Fitness miteinander zu verbinden, ist auch das Rudern. Kaum ein Sport trainiert so gut den Körper, steigert die Ausdauer und trainiert so gelenkschonend wie dieser Wassersport.  Vom Bauch bis über den Rücken – mit Rudern kann man auch im Alter etwas gegen Haltungsschäden unternehmen. Außerdem eignet sich der Sport gut, um das Gleichgewicht zu trainieren und etwas für seine Konzentration zu tun, was vor allem beim Rudern im Team zum Tragen kommt.   

Neuer Sporttrend im Wasser   

Ein neuer Trend im Wassersport heißt Aqua Zumba. Bei diesem Training im erfrischenden Nass, das zum Beispiel in Hamburg in den Bäderland-Schwimmhallen oder in Fitnessstudios mit Schwimmbereichen angeboten wird, verbindet sich das beliebte Konzept des Zumbas mit den Elementen der Wassergymnastik, sodass man mit Aqua Zumba ein herrliches Ganzkörper-Workout erlebt. Da die Zumba-Tanzschritte durch den Wasserwiderstand nicht so schnell wie an Land ausgeführt werden können, ist Aqua Zumba für ältere Menschen gut geeignet. Trotzdem sollten es gerade Senioren mit ihrer Frühlingsfitness nicht so schnell angehen, denn ein übertriebener Ehrgeiz kann zu Muskelkater oder Ähnlichem führen. Ratsam sind daher drei- bis fünfmal pro Woche etwa 30 Minuten Aktivitäten. Ein Tipp: Wer sich nicht gleich mit einem großen Fitnessprogramm anfreunden kann, der sollte öfter einen Spaziergang einlegen. Oder den Tag mit Gymnastikübungen am offenen Fenster beginnen. Hinterher ein Frühstück mit viel Obst, Müsli, Vollkornbrot und ein bis zwei Litern lauwarmen Wasser, und dem Start in den Frühling steht nichts mehr im Weg.      

A. Petersen © SeMa