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Endlich wieder Weihnachtsmarkt

... auf dem 800 Jahre alten Kulturdenkmal Gut Basthorst – 35 km östlich von Hamburg

,,Wir freuen uns sehr, dass wir wieder für unsere Besucher da sein, mit ihnen Kontakt haben dürfen und ihnen eine schöne und besinnliche Zeit auf unserem Gut  in historischer Kulisse bieten können“, erzählt uns Enno Freiherr von Ruffin bei unserem Besuch in Schleswig-Holstein.
Unzählige Lichterketten, wärmende Feuertöpfe, adventlich geschmückte Stände und Weihnachtsklänge verwandeln das Gut in ein Winterwunderland. Wenn Petrus es will, schickt er Schnee, der dann alles zum Glitzern bringt. Vor den Toren Hamburgs liegt einer der schönsten Wintermärkte Deutschlands. Auf dem Hofgelände und in allen Scheunen bieten 200 Händler ihre ausgewählten Erzeugnisse an. Christa Seibt, die Organisatorin der Märkte auf Gut Basthorst, stellt mit Feingefühl und Begeisterung die Auswahl der Stände zusammen. Sie lässt uns wissen: ,,Wir achten sehr darauf, dass keine Massenwaren zum Verkauf angeboten werden, sondern individuell hergestellte Dinge. Unsere Besucher können sich freuen auf z. B. Handwerkliches aus Holz oder Leder, zauberhaften Weihnachtsschmuck, auch aus Lauscha, original Herrnhuter Sterne, Landmode, Kinderbekleidung, Antiquitäten, Kränze und Sträuße, Schmuck in allen Variationen und sogar Accessoires für Hunde.“

Vicky und Enno auf Basthorst im Winter.

Glühwein und Bratwürste werden durch weitere kulinarische Köstlichkeiten ergänzt. Handwerker arbeiten an ihren Ständen direkt vor den Augen der Gäste. Divina Gräfin zu Schlik restauriert fachmännisch die mitgebrachten Bilder der Besucher. Sängerin Vicky Leandros wird an mehreren Tagen persönlich vor Ort sein und ihr soeben erschienenes Kochbuch mit dem Titel „Ein Hoch auf das Leben“ präsentieren.

Christa Seibt, die seit 25 Jahren an der Seite der Familie von Ruffin die Märkte organisiert, ist auch als Ausstellerin in der alten Schmiede anzutreffen. Sie fertigt individuelle Hüte aus Filz, doch ihre ganze Leidenschaft gehört den Perlen, die sie aus vielen Ländern zusammenträgt und zu Ketten aufzieht. Übrigens auch Perlen, die von den Besuchern mitgebracht werden können. ,,Ich kaufe Perlen auf Messen und Märkten oder bringe auch welche aus Urlauben mit, wie zuletzt aus Indien. Einige sind schon über 300 Jahre alt. Es ist eine Freude, diese Glanzstücke der Natur anzusehen. Ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Kunden diese ausgefallenen Perlen anbieten kann. Es sind keine gewöhnlichen, sondern welche, die schon viel erlebt haben, wie die grünen aus dem Jemen, Muschelperlen aus der Südsee oder auch Einzelstücke aus Tibet.“

Auch an die Kleinen ist gedacht. Ein Karussell lädt zu Fahrten ein, und Helferinnen des Weihnachtsmannes backen und basteln mit den Kindern in der Märchenwerkstatt. Kutschfahrten durch die Basthorster Winterlandschaft runden den Besuch des Weihnachtsmarktes ab.

In dem zu einem Restaurant umgebauten Pferdestall werden regionale Gerichte serviert. Knusprige Enten- und Gänse-braten sind auch hier in der Vorweihnachtszeit die Favoriten. Auch frisch geschlagene Weihnachtsbäume stehen für die Besucher zum Kauf bereit. Die St.-Marien-Kirche, die zum Gut gehört, ist geöffnet.

Ab 19. November, Freitag–Sonntag von 11–19 Uhr. Eintrittspreis: 7 Euro – für Kinder bis 15 Jahre frei. Kostenlose Parkplätze, Bus-Shuttle ab 10.15 Uhr stündlich vom HH-ZOB nach Basthorst und zurück, es gilt die 3-G-Regel für alle Besucher ab 7 Jahren.

Alle Informationen unter www.gut-basthorst.de           

 

Text + Fotos Marion Schröder © SeMa

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