Schrift ändern:AAA

Aktion „Telefon-Engel“

Telefon-Engel bieten Gespräche gegen die Einsamkeit: Mit dabei die RETLA-Schirmherren Michaela May und Elmar Wepper. Telefonieren gegen die Einsamkeit! Älteren Menschen, deren soziales Leben durch die Corona-Krise gerade extrem eingeschränkt ist, soll jetzt mit der Möglichkeit zu Telefongesprächen geholfen werden. Unter der kostenfreien Telefonnummer 089 189 100 26 können Senior*innen ab sofort mit freiwilligen Helfern über alles sprechen, was sie bewegt.

Telefon-Engel bieten Gespräche gegen die Einsamkeit: Mit dabei die RETLA-Schirmherren Michaela May und Elmar Wepper. Foto: privat

In Alten- und Pflegeheimen gilt zurzeit ein striktes Besuchsverbot. Viele Senior*innen müssen ihr soziales Leben aus berechtigter Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus auf ein Minimum reduzieren. Sie bleiben zu Hause oder auf ihrem Zimmer und haben selten jemanden zum Reden. Der gemeinnützige Verein RETLA e.V. (RETLA ist „ALTER“ – rückwärts gelesen) hat deshalb jetzt die Aktion gestartet, um aktiv Einsamkeit und Isolation entgegenzuwirken. „Wenn alte Menschen den Lebensmut verlieren, kann das zu einer echten Gefahr werden. Wir dürfen sie jetzt nicht im Stich lassen und müssen die nötige physische Distanz durch umso mehr soziale Nähe ausgleichen“, so Judith Prem, Vorstand und Initiatorin von RETLA e.V.  

Wie werde ich „Telefon-Engel“?

Schon weit mehr als 150 Freiwillige haben sich als Telefon-Engel registriert, darunter auch die beiden RETLA-Schirmherren Michaela May und Elmar Wepper. Ziel der Aktion ist, dass Telefon-Patenschaften entstehen, die noch über die akute Zeit der Corona-Krise hinausgehen. Telefon-Engel wird man durch Anmeldung unter der Nummer 089 189 100 25 oder per Mail unter info@retla.org.  

Corinna Chateaubourg © SeMa

 

Fotos: von Privat